Hinzufügen von Warnungen
Konfigurieren Sie die Benachrichtigung, indem Sie Bedingungen an überwachte Daten auf Knoten, Sensoren oder Diensten anhängen. Warnungen definieren, wann NetCrunch auf Änderungen des Zustands oder der Schwellenwerte reagieren soll.
Warnungen werden innerhalb der Knotenüberwachungseinstellungen konfiguriert, indem Sie Bedingungen an bestehende Überwachungsquellen wie Dienste, Betriebssystemmetriken oder benutzerdefinierte Sensoren anhängen.
Woher kommen Warnungen?
Warnungen in NetCrunch sind keine eigenständigen Objekte. Sie sind immer gebunden an:
- Knotenstatus
- Netzwerkdienste (z.B. PING, HTTP)
- Betriebssystemüberwachung (Windows, Linux)
- SNMP-Daten
- Benutzerdefinierte Sensoren
- Daten, die über native Formate gepusht werden (JSON, XML, CSV)
- Syslog, SNMP-Fallen, Webnachrichten
Das bedeutet:
- Keine Daten → keine Warnung
- Warnungen sind Bedingungen für überwachte Werte oder Zustände
Grundlegender Ablauf
1. Wählen oder Erstellen Sie einen Knoten
- Finden Sie einen bestehenden Knoten im Atlas
- Oder fügen Sie einen neuen Knoten hinzu
2. Öffnen Sie die Knoteneinstellungen
- Öffnen Sie Knoteneinstellungen
- Gehen Sie zum Überwachung-Tab
3. Wählen Sie die Überwachungsquelle
Im Überwachungstab identifizieren Sie, wo die Warnung angehängt werden soll:
-
Bestehende Kacheln (empfohlen):
- Status Monitor
- Knotenstatus
- Dienststatus
- CPU, Speicher, Festplatte
- Netzwerk
-
Oder fügen Sie einen neuen Sensor hinzu:
- Benutzerdefinierter Sensor
- Web-Anfrage
- Skript
- Externe Daten
4. Warnbedingung hinzufügen
- Öffnen Sie die ausgewählte Überwachungskachel
-
Definieren Sie Warnbedingungen:
- Schwellenwerte
- Zustandsänderungen
- Verfügbarkeit
- Benutzerdefinierte Logik
Betriebssystembasierte Warnungen
Wenn die Betriebssystemüberwachung aktiviert ist (z.B. Windows):
Warnungen können direkt hinzugefügt werden zu: - CPU - Speicher - Festplatte - Dienstleistungen - Ereignisprotokoll
Diese sind:
- Vorgefertigt
- Optimiert für gängige Szenarien
- Erweiterbar durch benutzerdefinierte Warnungen
Benutzerdefinierte Warnungen
Benutzerdefinierte Warnungen ermöglichen:
- Festlegen von Schwellenwerten für beliebige Metriken
- Kombinieren mehrerer Bedingungen
- Erstellen von domänenspezifischer Logik
Sie sind verfügbar in:
- Betriebssystemüberwachungsabschnitte
- Sensoren
- Benutzerdefinierter Datenaufnahme
Skalierung der Warnkonfiguration
Mehrknoten-Konfiguration
Warnungen können mehreren Knoten hinzugefügt werden durch:
- Mehrfachauswahl von Knoten
- Einmalige Anwendung von Änderungen
Überwachungspakete
Überwachungspakete sind der primäre Skalierungsmechanismus.
Automatische Zuordnung
- Wird anhand von Ausdrücken zugeordnet
- Beispiel: alle Windows-Server, alle Router
- Dynamisch angewendet
Manuelle Zuordnung
- Direkt auf ausgewählte Knoten angewendet
- Unterstützt Mehrfachauswahl
Vorteile:
- Konsistenz
- Wiederverwendbarkeit
- Reduzierte manuelle Arbeit
Sensoren und externe Daten
Warnungen können auch basierend auf folgenden Daten erstellt werden:
- Skript-Ergebnisse
- Web-Checks
- API-Abfragen
- Importierte Daten
NetCrunch unterstützt das Einlesen von strukturierten Überwachungsdaten mittels:
- JSON
- XML
- CSV
Dies ermöglicht:
- Warnungen zu externen Systemen
- Integration mit anderen Tools
- Benutzerdefinierte Telemetrie-Pipelines
Schlüsselprinzipien
- Warnungen sind immer an Überwachungsdaten angehängt
- Überwachung muss vor der Warnung existieren
- Verwenden Sie Pakete für Skalierung, nicht manuelle Konfiguration
- Bevorzugen Sie eingebaute Monitore, bevor Sie benutzerdefinierte erstellen
UI-Kontext
Der Überwachungstab in den Knoteneinstellungen ist der zentrale Ort für:
- Hinzufügen von Überwachungsquellen
- Anfügen von Warnungen
- Verwalten von Sensoren
Es bietet:
- Kachelbasierte Struktur
- Schnellen Zugriff auf gängige Monitore
- Erweiterbare Architektur für benutzerdefinierte Überwachung
Fallstricke
- Hinzufügen von Warnungen ohne ordnungsgemäße Überwachungseinrichtung
- Duplizieren von Warnungen über Knoten hinweg anstatt Pakete zu verwenden
- Übermäßiger Gebrauch von benutzerdefinierten Warnungen anstatt eingebauter Logik
- Ignorieren der Datenquellenqualität (Warnungen hängen davon ab)
Zusammenfassung
Die Alarmierung in NetCrunch ist eng mit der Überwachung integriert. Anstatt Warnungen separat zu erstellen, fügen Benutzer die Warnlogik direkt an überwachte Datenquellen an, was Konsistenz, Skalierbarkeit und Echtzeitreaktivität sicherstellt.